google+ öffnet Google Pages
08. Nov
Nun doch etwas früher als erwartet: Ab sofort können sich auch Unternehmen und Marken mit eigenen Seiten auf dem sozialen Netzwerk google+ präsentieren.
Google versucht mit neuen, sinnvollen (!?) Funktionen gegen Facebook zu punkten. Als “Plus” sollen Unternehmen ihre Plus Pages in die Google-Suchergebnisse einbetten können.
Stiefmütterliche Themen unserer Medien
26. Okt
Zugegeben, ich bin ein echtes Mädchen, was manche Dinge angeht. Ich mag klassische Rollenverteilung mit einem Schuss Emanzipation – bin aber definitiv keine Emanze. Meiner Meinung nach müssen wir Frauen nicht alle Domänen erobern. Warum wollen Mädels unbedingt in die Armee? Ich schaue mir auch nicht gern Frauen-Boxen an (Männer-Boxen hingegen find ich ziemlich cool) und ich mag eigentlich ebenso keinen Frauen-Fußball.
Trotzdem – es gibt ja genügend Geschlechtsgenossinnen, die eben diese Bereiche erobern wollen und es zum Teil sehr gelungen tun. Im Sanitätsbereich der Bundeswehr sind Frauen eine wichtige Stütze, Regina Halmich war wesentlich erfolgreicher als die meisten deutschen männlichen Boxer und auch die deutschen Fußball-Damen machen seit vielen Jahren einen enorm guten Job – viel besser als die Herren über weite Strecken. Das muss man ihnen zugestehen, egal wie man das nun für sich selbst grundsätzlich einordnet. Und genau das brachte mich heute zum Grübeln.
Als zugezogene Hamburgerin habe ich mittlerweile eine gewisse Fußball-Affinität entwickelt, fiebere (und derzeit leide) mit dem HSV und freue mich bei jedem Erfolg von St. Pauli. Länderspiele sind so gut wie obligatorisch. Und es wird dem lokal auch Rechnung getragen, Bericht erstattet usw. Aber genau da stolperte ich dieser Tage: wir haben heute Abend am Millerntor die Mehr >
eCommerce Tag in Hamburg
27. Sep
Um es gleich vorweg zu nehmen: Unter dem Dach des “eCommerce-Leitfaden”, dem Veranstalter, stehen Unternehmen aus dem Dunstkreis des eBusiness. Objektivität musste man also nicht wirklich erwarten und Themen wie Webcontrolling 3.0, innovative Zahlungsabwicklung und „Fachkonferenz Prozesse“ klangen vielversprechend. Da auch Hamburg @work mit von der Partie zu sein schien habe ich mich also zu dieser Veranstaltung angemeldet. Eine gewisse Erwartungshaltung hatte sich auch schon aufgebaut.
Immerhin zeigte sich Hamburg auch von seiner besten Seite und der Blick (leider nur aus dem 2. Stock) des Riverside ist schon einen Besuch wert. Die Vorträge und Fachkonferenzen entsprachen dann mit wenigen Ausnahmen nicht dem Erhofften und verharrten thematisch häufig weit über der Oberfläche. Finden Sie das auch zu schwach als Bewertung eines Fachseminars? Ich auch…
Zum Thema: Der „E-Commerce-Tag“ sollte nun nach München und anderen Städten am 26. September 2011 auch in Hamburg sein Fach(!)publikum anlocken. Dieses Ziel hat sich erfüllt. Geschätzt 150 Teilnehmer tummelten sich in zwei Tagungsräumen. Die vielgepriesenen Expertenvorträge jedoch, leider muss ich dieses hier so eindeutig bewerten, entpuppten sich in einer bemerkenswerten Form als Werbung der Unternehmen selbst. Unternehmensvertreter hielten Lobeshymnen auf Produkte und Leistungen.
Der Anspruch war jedoch ein anderer Zur Einstimmung ein Zitat der Einladung: „In drei Expertenvorträgen erhalten Sie Mehr >
Social Media um jeden Preis
07. Sep
… genau sechs Wochen sind seit dem letzten Blog-Artikel vergangen – Schock-Schwerenot! Social Media leben von der Aktivität, sie wollen mit Leben befüllt werden. Bis dahin gelang es wenigstens annähernd wöchentlich. Aber es gibt Zeiten, da frisst der Alltag sämtliche Kapazitäten (mir scheint, es ist gerade eine solche Phase…) Ist es dann besser, halbherzig Aktivität zu entfalten – um jeden Preis, im Zweifel auf Kosten der Qualität und Tiefe? Oder reduziert man vorübergehend seine Engagements, pflegt vielleicht noch das Facebook-Profil oder den Twitter-Account und legt die zeitintensiveren Portale auf Eis? Nutzt es jemandem, wenn auf Biegen und Brechen irgendwas gepostet wird? Wenn copy-und-paste auf einmal die entscheidenden Werkzeuge werden?
Ich denke, ein Blog braucht Momente der Muße, gute Ideen und Spaß am Schreiben. Er sollte nicht zur lästigen Pflicht werden und lediglich den Daten-Highway sowie Kanäle verstopfen mit Inhalten, die es einfach nicht wert sind. Daher gibt es bei Northconsult im Zweifelsfall eher mal eine Durststrecke mit weniger Beiträgen – zu gegebener Zeit dafür dann aber wieder engagierte, hoffentlich interessante, spannende, manchmal amüsante Beiträge rund um unsere Spielwiese: Unternehmens- und Krisenkommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, E-Commerce, Medien, Social Media / Web 2.0 usw.
Dienstleistungswüste, Planwirtschaft – willkommen an deutschen Verkaufstresen
28. Jul
Es trug sich zu, dass ein Geschäftsführer für seine Belegschaft ein Frühstück spendieren wollte. Dazu benötigte er 16 halbe, belegte Brötchen. So weit, so gut. Auf zum nächsten Bäcker, der hatte leider nicht ausreichend und schmieren hätte zu lang gedauert.
Also zum nächsten – Allwörden sollte es richten. Schon beim Eintritt sah der wild Entschlossene (die Zeit drängte nun doch, schließlich sollte es kein Mittagessen werden) eine prall gefüllte Brötchentheke mit gefühlten 100 belegten Semmel-Hälften. Es folgte die Bestellung – mit erstaunlicher Antwort: „Nein, 16 Hälften bekommen Sie nicht, höchstens 10.“ Es folgte ein verbales Intermezzo amüsanter Natur. „Warum, es sind doch genug da? Sie müssen ja nicht mal extra schmieren, sondern können die nachher wieder auffüllen“ Das sei egal, er würde keine 16 bekommen. Maximal 10! Mehr nur auf Vorbestellung. Eine ältere Dame in der Schlange mischte sich denn auch ein und verlieh ihrer Empörung Ausdruck. Die Verkäuferin quittierte die Diskussion mit dem Kunden sogleich mit „Jetzt werden Sie mal nicht patzig!“ – in solchen Situationen gibt ein Wort das andere: „Wenn ich patzig werde, sieht das anders aus!“ Nur die Zeit reichte nicht, um wutentbrannt einfach den Laden zu verlassen und beim nächsten Bäcker sein Glück (und sage und Mehr >
Soziale Netzwerke endlich mal gemäß ursprünglicher Bestimmung – dank Stromausfall
15. Jul
Der Stromausfall vorletzte Nacht in Hannover hat es uns mal wieder gezeigt – wie klein und hilflos wir doch ohne jegliche Technik sind, in welche Panik wir verfallen, wenn Licht, Informations- sowie Telekommunikation und ähnliches versagen.
Nichts geht mehr – oder doch? Die sozialen Netzwerke hatten in dieser Nacht Hochkonjunktur. Klar, Handys funktionieren ja (zumindest die geladenen) erstmal eine ganze Weile ohne Strom aus der Dose. Und mit denen – der Smartphone-Erfindung sei Dank – kommt man ins Netz – und ist schon wieder mittendrin und draußen in der weiten Welt. Man fühlt sich nicht mehr allein sondern vielmehr verstanden und verbunden. Sowas schweißt ja auch irgendwie zusammen.
Unser aller Kurznachrichtendienst Twitter avancierte in kürzester Zeit zu einer der Anlaufstellen bei der Informations- und Updatesuche, dem Twittern von stromtechnisch brachliegenden Gegenden folgten später Nachrichten, wo wieder Licht im Dunkel ist. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Hashtag #stromausfall zum Trendwort Nummer eins in der Zwitscher-Community.
Bei Facebook gründete noch in der Nacht ein Nutzer eine eigene Gruppe für den „Stromausfall in Hannover am 13. Juli 2011“ – diese hatte gestern Nachmittag schon knapp 4000 Fans. Darunter sicher auch einige, die zum Beispiel schrieben „Endlich mal meine Nachbarn kennengelernt“: Social Media in Reinkultur und irgendwie Mehr >
